Laborwerte von A-Z: Alles mit W


Wachstumshormon und IGF-1 (IGF-I, Somatomedin C)

Das Wachstumshormon (HGH, STH) wird im Hypophysenvorderlappen gebildet, nachts mehr als tags. Es wirkt jedoch überwiegend nicht direkt, sondern stimuliert in der Leber die Bildung von IGF-1 (Insulin like growth factor), das der wichtigste Vermittler der Wachstumshormonwirkungen ist.

Normalwerte (Blut)

  • Wachstumshormon: Erwachsene 0–8 µg/l, mit zunehmendem Alter absinkend
  • IGF-1: Junge Erwachsene 120–400 µg/l, mit zunehmendem Alter absinkend

Indikation

  • Verdacht auf Wachstumshormon-Mangel oder -Überproduktion (z.B. bei Großwuchs, Minderwuchs)
  • Therapiekontrolle bei Gabe von Wachstumshormon

Ursachen erhöhter Werte

  • Krankhafter Großwuchs oder Akromegalie durch abnorme Produktion von Wachstumshormon bei Hypophysenvorderlappenadenom
  • Übergewicht

Ursachen erniedrigter Werte

  • Hypophysenvorderlappen-Unterfunktion
  • Magersucht

Hinweise

Einzelbestimmungen des Wachstumshormons lassen nur bei deutlichen Veränderungen eine Aussage zu, weshalb meist Funktionstests durchgeführt werden.

Autor: Dr. med. Arne Schäffler, Dr. med. Ingrid Wess in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).

Kundenkartenreservierung

Kundenkarte online bestellen

Das Team der Apotheke im Gesundheitscentrum

Dr. Michael Martin

Markus Hemme

Sarah Campe

Stephanie Stührmann

Elisa Renzelmann

Sabine Evers

Edda Husmann

                Lydia Alt

Karin Geffers
Platzhalterbild für ein Mitarbeiter-Porträtfoto
Claudia Ugorets

Porträtfoto von ROWA

ROWA V-Max
Alle Mitarbeiter anzeigen

Partnerapotheke

 

www.eichen-apotheke-bassum.de

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

News

Vom Fieberkrampf zur Epilepsie?
Vom Fieberkrampf zur Epilepsie?

Langfristige Folgen

Fieberkrämpfe bei Kleinkindern sehen zwar bedrohlich aus, sind jedoch meist harmlos. Bisher ging man davon aus, dass sie auch langfristig keine Folge haben. Diese Einschätzung gerät nun ins Wanken: Einer neuen Studie zufolge begünstigen wiederholte Fieberkrämpfe die Entwicklung einer Epilepsie.   mehr

Tipps gegen müde Bildschirmaugen
Tipps gegen müde Bildschirmaugen

Durchblick bewahren

Morgens schnell die Nachrichten-App checken, dann 8 Stunden am PC arbeiten und nach Feierabend vor dem Fernseher mit der Lieblingsserie entspannen? Bei soviel Zeit am Bildschirm ist es kein Wunder, dass die Augen trocken und gereizt sind. Was gegen „Office Eyes“ hilft.   mehr

5 Tipps gegen Reflux
5 Tipps gegen Reflux

Immer wieder Sodbrennen?

Refluxbeschwerden wie Sodbrennen und saures Aufstoßen lassen sich mit Medikamenten gut beherrschen. Doch in vielen Fällen es geht auch ohne Gel und Pillen. Und zwar mit einem gesunden Lebensstil.   mehr

Erkennen Kinder Gefühle trotz Maske?
Erkennen Kinder Gefühle trotz Maske?

Wenn die Mimik verdeckt ist

Normalerweise spricht unser Gesicht Bände. Und schon kleine Kinder lernen, die Gefühle anderer Menschen aus ihrer Mimik abzulesen. Doch wie sieht das in Pandemie-Zeiten unter Mund-Nasen-Masken aus?   mehr

Unterschätzt: Depression im Alter
Unterschätzt: Depression im Alter

Hohe Selbstmordrate

Wenn Senioren sich sozial zurückziehen und ständig erschöpft sind, wird das häufig aufs Alter geschoben – anstatt wie bei jüngeren Menschen an eine Depression zu denken. Eine Fehleinschätzung mit Folgen: Denn die depressionsbedingte Selbstmordrate im Alter ist in Deutschland fünfmal höher als bei jüngeren Menschen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke im Gesundheitscentrum
Inhaberin Johanna Martin
Telefon 04241/80 27 85
Fax 04241/80 27 86
E-Mail apotheke-im-gcb@gmx.de